Gästeabende und öffentliche Veranstaltungen

Die nächsten öffentlichen Termine:
*
Di. 21.09.2021: Öffentlicher Gästeabend, 19:30 Uhr im Logenhaus.

*

Liebe Besucher*innen,

im Rahmen unserer Aktivitäten gibt es sowohl Veranstaltungen, die nur für „Brüder Freimaurer“ vorgesehen sind, als auch öffentliche Gästeabende bzw. öffentliche Veranstaltungen.

Zu den öffentlichen Gästeabenden und Veranstaltungen ist uns jede*r herzlichst willkommen. Bei diesen Veranstaltungen möchten wir die Freimaurerei im Allgemeinen vorstellen und mit Ihnen in ein erstes Gespräch kommen. Bitte beachten Sie, dass die Sundia zur Wahrheit eine reine Männerloge ist. Gerne stellen wir aber, bei tieferem Interesse, den weiterführenden Kontakt zu einer Freimaurerinnenloge in Deutschland her.

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, im Logenhaus der Sundia zur Wahrheit  in Stralsund Bielkenhagen 5 (erste Etage) statt. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei Interesse kurz und unverbindlich anmelden (Email: loge@sundia-zur-wahrheit.de). Bei Fragen helfen wir Ihnen selbstverständlich gerne weiter. Bitte haben Sie Verständnis, falls der Sekretär aus beruflichen Gründen nicht sogleich antwortet.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist lachsfarb.-Rose-700x933.jpg

Öffentlich – Nachbetrachtung
Öffentliche Aufführung des „Rituals 43“ (19.10.2019)

Das Herz von Stralsund lag nach dem Bombenangriff durch die 1. US Bomberdivision am 6.Oktober 1944 in Schutt und Asche

Samstag am 19. Oktober um 17.00 Uhr führte unsere Loge „Sundia zur Wahrheit“ im Logenhaus in Bielkenhagen 5 eine Gedenkarbeit anlässlich des Bombenangriffs durch Alliierte am 6. Oktober 1944 auf die Hansestadt Stralsund durch.
Ca. 700 Menschen fanden in dem Inferno den Tod und Teile der historischen Innenstadt lagen in Schutt und Asche.
Daran wollten wir durch eine fiktive Tempelarbeit erinnern. Hauptinitiator war der Stralsunder Bruder Klaus Weber.
Der Leiter der Loge Rainer Kruse begrüßte gut 50 interessierte Gäste.
Der Oberbürgermeister von Stralsund
Dr. Badrow ging anschließend in seinen Gedanken auf diesen schlimmen Tag für die ehrwürdige Hansestadt ein und gab seine persönliche Sicht zu der Freimaurerei preis.
Bilddokumente aus dem Stadtarchiv unterstrichen  das Gedenken.
Die Aufführung selbst wurde durch 11 Personen, meist Freimaurer gestaltet.
Sie geht auf die Zeit zurück, da die Nationalsozialisten 1935 die Freimaurerei verboten.
Trotzdem fanden Freimaurer immer wieder zusammen um Gemeinschaft und ihr Ritual zu leben.
Die aufgezeigte Handlung hat so nie stattgefunden, obwohl es die Loge „Stern von Sanssouci“ in Potsdam vor dem Verbot gab. 1943 fanden sich Freimaurer aus unterschiedlichen Schichten zusammen um in einem Keller in Potsdam gemeinsam eine Tempelarbeit zu leben. Die benutzten Gegenständen wurden improvisiert. Ringsherum auf der Straße sprachen die Waffen.

Es war eine bewegende Arbeit in Stralsund, die auch zahlreiche der Besucher
nicht unberührt ließ.